BMW Club Bischofswerda e.V.
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Das 24h-Rennen auf der Nordschleife des
Nürburgrings 12.-13. Juni 2004


Es ist geschafft - es ist vollbracht!
Die Werks-BMW E46 M3 GTR haben eine eindrucksvolle Leistung beim 24h-Stundenklassiker abgeliefert und erzielten die Positionen 1 und 2 im Gesamtklassement. 
Die Witterungsverhältnisse dürfen getrost als extrem schwierig und typisch für die Eifel angesehen werden. Wolkenbruchartiger Regen wechselte sich mit sonnigen Momenten und Streckenabschnitten ab. Hans-Joachim Stuck, der den Sieger M3 pilotierte, gab zu Protokoll, eigentlich ständig auf den "falschen Reifen" unterwegs gewesen zu sein. Natürlich profitierten die Piloten von dem immensen Erfahrungsschatz des Schnitzer Teams rund um Charly Lamm, dem BMW Rennleiter, der bereits für die Erfolge des seeligen E30 DTM M 3´s Verantwortung trug.
Was waren die Gründe für diese blitzsaubere Vorstellung der BMW M3 GTR?
Nach dem Debackel im Vorjahr, bei dem die GTR´s bereits nach der Einführungsrunde durch den Einsatz von Trockeneis die Getriebe zerstörten, weit zurückfielen und alle Siegchancen verspielten, musste in diesem Jahr ein zählbares Ergebnis eingefahren werden. Was dem 24h-Spektakel vorausging war eine professionelle Vorbereitung, die nicht zuletzt auch der Mithilfe der F1-Abteilung zu verdanken ist, die bei der Entwicklung der grandiosen Traktionskontrolle, die im Regen selbst allradgetriebene Fahrzeuge vom Schlage eines Nissan Skyline GTR keine Chancen liess, federführend war.
Nicht zu vergessen ist natürlich die BMW Motorenentwicklung, die das Herz des bis dato schnellsten BMW M3 entwickelt hatte. Der 4 Liter V8 gibt eine Leistung von 480 PS ab und bietet ein Klangspektrum, das die DTM V8 Motoren als Kinderkram verblassen lässt. Danke BMW!
Beeindruckend an dem BMW ist auch die Basis des Rennfahrzeuges. Hier wurde klassisch auf Rohkarosse aufgebaut, ein Käfig verbaut und die hochkarätige Technik implantiert. Der Imagetransfer ist für BMW somit gelungen, die Basis, der E46 M3 kann käuflich erworben werden und zumindest theoretisch auf den GTR Stand gebracht werden. Ganz anders sieht es bei der direkten Konkurenz aus. Hier fuhren pseudo Audi TT und Astra Coupes mit, die bekanntlich sehr schnell sind und auch spektakulär bewegt werden, jedoch mit Ihrer Basis, also dem TT oder dem Opel Astra soviel gemein haben wie Benzin- und Dieselmotoren. Umso schöner, das der BMW die Werksmannschaften um Audi und Opel locker im Griff hatte. 
Als Fans des Breitensports muss man auch dem Manthei Porsche GT3 RS Respekt zollen, der unglaublich schnell und konstant seine Bahnen zog und keine Schwierigkeiten mit dem Speed der DTM Boliden zu haben schien. Brutal schnell und spektakulär war der Alzen Porsche Turbo mit mindestens 700 PS, der zwar gegen Rennende motorenseitig das Zeitliche segnete, trotzdem in Sachen Speed, zumindest im Trockenen, unschlagbar war. Hut ab vor den Alzen Brüdern, die diese Waffe an den Start gebracht hatten.
Das 24-Stundenrennen ist und bleibt jedoch eine Breitensportveranstaltung, bei der die Hochkaräter mit der gesamten Touren- und Sportwagenfraktion, die die Rennstrecken dieser Welt bevölkern, den Marathon auf sich nehmen. Das geniessen die Fans an der Strecke, in diesem Jahr immerhin 220.000 und die daheimgebliebenen an den Fernsehgeräten. 
Das BMW Power Team möchte allen Fahrern, Teams, Organisatoren, Helfern und Fans Danke für diese Veranstaltung sagen - wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Text: Tim Dutschmann
 

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