BMW Club Bischofswerda e.V.
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Das 24h-Rennen auf der Nordschleife des
Nürburgrings 07.-08. Mai 2005

Fotos gibt´s hier:

Auch in diesem Jahr fand das legendäre 24h-Rennen auf der Nordschleife des Nürburgrings statt. Die Veranstaltung hat sich zum größten Motorsportereignis in Deutschland entwickelt und rückt somit auch in den Fokus des BMW Power Teams. Aus diesem Grunde waren auch wir rund um die  Nordschleife als Zaungäste vor Ort, um das Rennen und das Rahmenprogramm zu genießen und den zahlreichen BMW Teams die Daumen drücken.
Anreise war bereits am Donnerstag. Hier fanden die legendären Adenauer Racing Days statt, bei denen man die Fahrer und vor allem die Fahrzeuge aus nächster Nähe in Augenschein nehmen konnte. Autogramme und Bilder von den Helden der Piste konnten ergattert werden. In Adenau waren u.a. H.J. Stuck, Jörg und Dirk Müller, das Zakspeed Team, nebst Viper und natürlich Smudo mit seinem Renn-Beetle, der zum krönenden Abschluß der Veranstaltung für einen würdigen musikalischen Rahmen sorgte. Kurz um, der Tag war gelungen.
Am Freitag hieß es ab an die Rennstrecke und das Zeittraining verfolgen. Das Wetter zeigte sich von seiner schlechten Seite, d.h. es war sehr kalt (6 Grad) und man hatte arge Schwierigkeiten sich zwischen dem nächsten Regenguß und Hagelschauer, gepaart mit kleinen weißen Flöckchen auf „Betriebstemperatur“ zu halten. Entschädigt wurde man von über 200 Fahrzeugen, die um die Qualifikation rangen. Man konnte sich über amerkikanische V8-Boliden freuen, den Sound hochdrehender Porsche GT3 genießen und dem wütenden Schnauben des Alzen Porsche Turbo entgegenfiebern. Nicht zu vergessen die Vorstellung der weiß blauen Teilnehmer, die sowohl von der Anzahl der Fahrzeuge und der Bandbreite den Ring fest im Griff hatten. Klanglich beeindruckend waren natürlich die Siegerfahrzeuge, die BMW M3 GTR, deren V8 Sound sich im Gegensatz zu den amerikanischen Mitstreitern wie eine feingeistige Symphonie im Gegensatz zu einem Volkslied anhörte. Nicht zu vergessen natürlich auch die BMW M3 E30, die optisch und klanglich natürlich wieder eine Nummer für sich darstellten. Leider werden diese Fahrzeuge immer seltener im Starterfeld, obwohl sie immer noch konkurrenzfähig sind.
Bis in die Nacht hinein waren wir rund um die Strecke unterwegs, erleichtert wurde dies durch die DSK Schuttlebuse, die im Halbstundentakt die verschiedenen Streckenabschnitte, wie das Brünchen, Pflanzgarten, usw. anfuhren. Jenseits der Grand Prix-Strecke, also an der Nordschleife konnte man die Fans in Feierlaune erleben, die sich tapfer gegen die widrigen Umstände stemmten und trotz Kälte, Matsch und Regen ausharrten und dem 24 Stunden Rennen die Atmosphäre bescherten, die diese Veranstaltung legendär macht.
So rückte der Samstag heran und der Rennstart um 15.00 Uhr stand auf dem Programm. Pünktlich zum Start öffnete der Himmel erneut die Schleusen und wolkenbruchartige Schauer brachen über Mensch und Material herein. Viele Zuschauer waren sich nicht mehr im klaren ob sie vor Aufregung oder schlicht der Kälte wegen zitterten. Nach 2 Einführungsrunden wurde das Rennen freigegeben und die Hatz begann. Für viele Fans waren die Probleme des Publikumslieblings, des Alzen Turbo mit gut und gerne 600 PS und einem irrwitzigen Speed ein Manko. Erst stoppten Elektrikprobleme das Fahrzeug, dann ein Brand, trotzdem sprang noch Gesamtrang 10 heraus, Respekt!
Nichts desto Trotz lief es letztlich auf das erwartete Duell BMW M3 GTR gegen Manthey Porsche GT3 heraus, was aber in den Morgenstunden des Sonntags durch einen kapitalen Motorschaden des Porsches in Führung liegend frühzeitig beendet wurde. Somit war der Weg zum Sieg für den BMW M3 GTR mit der Startnummer 2 frei, der von Lamy Pedro, Said Boris, Huisman Duncan, Priaulx Andy pilotiert wurde und auch die Ziellinie mit 5 Runden Vorsprung vor dem zweiten M3 GTR, mit  Müller Dirk, Müller Jörg, Stuck Hans-Joachim, Lamy Pedro an Bord überquerte. Den dritten Platz belegt die Dodge Viper des Zakspeed Teams mit 7 Runden Rückstand auf den Sieger.
Beachtenswert ist der 11 Rang für den BMW 320i des Schubert Teams mit den Piloten Bohnhorst Ralph, Hennerici Mark, Hürtgen Claudia, Schubert Torsten.
Natürlich waren auch Ausfälle zu verzeichnen, so schied auch der Lokalmatador, der Scheid BMW M3 mit Motorschaden aus.
Letztlich bleibt als Fazit festzustellen, wenn die Veranstalter in der Lage sein sollten einen Termin außerhalb des Eifelwinters festzulegen, dann ist diese Rennveranstaltung, wenigstens einmal im Leben, ein echter Pflichttermin und bietet für jeden Fan das, was er sich erwartet, egal ob feiern oder Hardcoremotorsport. In diesem Sinne hoffen wir, das im nächsten Jahr BMW wieder werksseitig vertreten ist, damit auch weiterhin gilt, Nürburgring = BMW Land.
 

Alle Infos zum Rennen gibts hier: www.24h-rennen.de

     
Text: Tim Dutschmann
Fotos: Thomas Schott

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