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Die DTM von 1984 bis 1996
Was die Motorsportfans woll(t)en ...


In der Geschichte des Tourenwagensports gab und gibt es erfolgreiche Motorsportserien und weniger erfolgreiche.
Die DTM der Jahre 1984 bis 1996 gehörte zu den Überfliegern im Rennsport und ist auch noch heute im Gedächtnis der Motorsportfans rund um den Globus verankert.

Woraus resultiert dieser Erfolg?
Die Macher dieser Rennserie landeten mit dem Reglement, zumindest bis 1993, einen Volltreffer. Die Hersteller zu denen Ford, BMW, Mercedes, Toyota, Audi usw. gehörten, traten mit Ihren Flaggschiffen in dieser Serie an. Die "Traumwagen" von der Straße wurden nach dem Gruppe A Reglement, später Klasse 1-Reglement renntauglich gemacht und lieferten sich beeindruckende Schlachten auf den Rennstrecken Deutschlands.
Die Technik war hochkarätig und, ähnlich wie in der Formel 1, eine Demonstration des Machbaren. So konnte man ob live an der Strecke oder via Fernsehen die Drehzahlorgien eines BMW M3, Mercedes 2,5 Evo oder Audi V8 im Bereich von 10.000 Touren geniesen. 
Hinzu kamen Auftritte auf der legendären Nordschleife, die echten Motorsportfans auch heute noch Respekt einflösen, 8 Minuten und 43 Sekunden benötigte die Tourenwagenikone Jonny Ceccoto für die Umrundung der Nordschleife im Jahre 1992 in seinem FINA BMW M3. Ein Wert der heute noch eine Bestmarke darstellt.
Ein weiteres Plus waren die Fahrer zu denen der besagte Ceccoto, Klaus Ludwig, Bernd Schneider, Kurt Thiim, Roland Asch, Joachim Winkelhock, Michael Schumacher und viele mehr gehörten. Durch das stabile Reglement bis 1992 waren auch viele Privatteams in der Lage Vorjahresautos an den Start zu bringen, was zu einer Startervielfalt führte die heutige Rennserien nicht im Ansatz erreichen. So war es beispielsweise notwendig Vorqualifikationsläufe auszutragen, um den Start ins Hauptrennen zu erreichen.
Die Rennserie lebte natürlich auch  von den tausenden Fans, die die DTM an den Rennstrecken erlebten und denen Tourenwagensport vom Feinsten geboten werden konnte.Nicht zu vergessen war auch die TV-Präsens der Rennserie, die mit Komentatoren vom Schlage eines Rainer Braun mit Sachkompetenz gewürzt wurde.

Die Kombination aus Tourenwagen, deren Basis man auch auf der Straße fahren konnte, dem hohen Leistungsniveau, der großen Herstellervielfalt, moderater Preise an den Rennstrecken und dem hochkarätigen Niveau auf der Piste führten zu dieser, bis heute, beliebtesten Tourenwagenrennserie überhaupt.

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